Eröffnung eines Kontos bei der KBC Ireland – Teil 2

Hier kommt nun die Fortsetzung meiner KBC-Konto-Eröffnungs-Story.

Am Donnerstag habe ich den Brief mit der Änderung der Handynummer und dem Wunsch, auf einen kostenlosen Basic-Account zu wechseln, weggeschickt. Heute (eine Woche später, Donnerstag), kam ein Anruf von KBC um die Nummeränderung zu bestätigen.

Bei diesem Anruf habe ich dann auch nochmal nachgefragt, wie es mit der Änderung des Kontos zu einem kostenlosen Basic Current Account aussieht. Auch dieser Mitarbeiter wusste erst einmal nicht was ich will und musste bei Kollegen nachfragen, wie das genau mit dem Basic-Konto läuft. Er sagte mir dann, dass ein Wechsel nicht möglich sei. Ich könnte aber das bestehende Konto kündigen und versuchen, ein neues Basic-Konto zu eröffnen. Da dieses aber für Arbeitslose und für Geringverdiener sei, wüsste er nicht, ob ich das so einfach bekommen könnte.

Da sich das ganze nun so anhört, als ob KBC gar nicht will, dass man in das Basic-Konto wechselt, und da ich nicht weiß, ob die Eröffnung eines solchen Kontos überhaupt funktioniert, wäre es etwas risikoreich, wenn ich etwas ändern würde. Wer weiß ob ich dann nicht ohne Konto dastehe. Wäre zwar nicht tragisch, aber das ist mir der Stress nicht wert. Dann bleibe ich eben beim 2 Euro-pro-Monat-Konto.

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Eröffnung eines Kontos bei der KBC Ireland

Android Pay gibt es nun schon seit längerem, aber immer noch nicht in Deutschland. Daher musste ein irisches Konto her, um Android Pay auch hierzulande testen zu können. Ich wollte nicht mehr länger warten.

Die KBC Bank Ireland bietet 2 verschiedene Kontomodelle an. Einen Basic Current Account und einen (Standard) Current Account. Während das erste Modell keine monatliche Gebühr kostet, wird beim zweiten 2€ pro Monat fällig. Jedoch ist das Basic-Konto nur für Personen, die noch kein Konto in Irland haben und in 12 Monaten nicht mehr als einen Betrag einzahlen, welcher dem „national minimum hourly rate of pay multiplied by 2,080 (i.e. 40 hours x 52 weeks)“ entspricht. Der Mindestlohn ist derzeit 9,25€, also entspräche das 9,25 x 2080 = 19.240€. Das Basic-Konto dürfte also für die meisten vollkommen ausreichend sein, außer man macht es zum Hauptkonto und wickelt darüber Gehaltszahlungen und die Miete ab.

Ich war etwas zu ungeduldig und habe das Konto gleich online eröffnet. Das war ein Fehler, denn online geht nur das kostenpflichtige Kontomodell. Wer das kostenlose möchte muss entweder persönlich vorbei kommen oder nutzt das oben verlinkte PDF-Formular.

Bei meiner Kontoeröffnung lief es folgendermaßen ab:

  • 27. Juni: Am Abend habe ich online das Konto eröffnet und erforderlichen Unterlagen (Ausweis, Wohnortnachweis mit Stromrechnung, …) digital übermittelt. Online-Banking-Zugang konnte ich auch gleich nach dem Eröffnungsprozess einrichten.
  • 29. Juni: Habe eine SMS bekommen, dass das Konto nun eröffnet ist und die IBAN wurde mir mitgeteilt. Im Online-Banking ist das Konto bereits ersichtlich. Ebenso wurde ein Willkommens-Brief verschickt.
  • 6. Juli: Willkommens-Brief ist angekommen, darin wird auch nochmal gesagt, dass die Debit Mastercard und der PIN getrennt verschickt werden und in den nächsten Tagen bei mir sein sollten.
  • 20. Juli: PIN-Brief ist angekommen, dauert also doch etwas länger als die „paar“ Tage. Laut Support bis zu 14 Werktage.
  • 21. Juli: Nun ist auch endlich die Karte angekommen und Android Pay kann eingerichtet werden.

Wie man sieht dauert es etwas bis das Konto eingerichtet ist. Andere Banken sind da schneller, auch wenn man noch die Brieflaufzeiten nach Irland hinzurechnet.

Da ich aber doch gerne ein kostenfreies Konto hätte bzw. auf die maintenance fee von 2 Euro pro Monat verzichten wurde, habe ich nochmals den Support von KBC kontaktiert. Der erste Kritikpunkte meinerseits wäre, dass bei KBC trotz E-Mail- und Chat-Support solche Fragen nur telefonisch gelöst werden können. Das finde ich etwas nervig. Beim Anruf wusste der gute Herr an der Leitung erst mal nichts von einem Basic-Konto, erst nach dem er sich bei Kollegen erkundigt hatte wusste er, dass es da ein Konto gibt, welches er noch gar nicht kennt. Er hat sich dann entschuldigt und mich an eine Kollegin aus dem Sales-Team weitergeleitet. Diese sagte mir, dass ein Wechsel möglich ist, ich jedoch das schriftlich nach Dublin schicken muss und mir dann ein neues Konto eröffnet wird. Natürlich mit neuer Karte und so. Selbst eine Sparkasse auf dem Dorf bekommt es hin das Girokontomodell zu wechseln, da hatte ich mir echt mehr erhofft.

Zuerst wollte ich mir diesen Brief und die Portokosten sparen. Da ich aber nun auch eine neue Mobilfunkrufnummer habe, welche für SMS-TAN benötigt wird, musste ich wohl oder übel einen Brief hinschicken, denn das geht auch nicht online. Hier merkt man, dass auch andere Länder in der Digitalisierung noch am Anfang stehen. Da ich nun aber eh schon einen Brief aufsetzen und 90 Cent Porto bezahlen musste, wollte ich die Kontoänderung doch gleich noch mitmachen.

Der Brief ist raus, mal schauen wie es weiter geht.

to be continued…

Treueprogramme bei Android Pay

Treueprogramme bei Android Pay

Nachdem ich letzte Woche Android Pay eingerichtet und getestet habe, habe ich mich übers Wochenende mit den Treueprogrammen in der Pay-App beschäftigt. Da Android Pay noch nicht in Deutschland gestartet ist, gibt es natürlich die deutschen Treue-Programme noch nicht. Bei DeutschlandCard findet man nichts, Payback ist mit dem polnischen Treueprogramm vertreten.

 

Das Loyalty Card Concept von Google sieht dabei 2 Varianten vor, wie Punkte gesammelt werden können:

  • Redeem via Show and Scan: In der App wird der Barcode, welcher auf der Payback- oder DeutschlandCard-Karte ist, in der App hinterlegt und beim Bezahlen an der Kasse abgescannt
  • Redeem via NFC Tap: Dies ist die bequemere Methode, den hier kann man beim Bezahlvorgang über NFC die Daten des Treueprogramms zusätzlich übermitteln lassen

Das bequemere Redeem via Tap bietet keines der beiden Programme an

Bei mir in der Nähe gibt es einen Netto und einen Edeka, beide nehmen an DeutschlandCard teil. Daher habe ich den Barcode der Karte mit der Pay-App abgescannt und bin zur nächsten Filiale. Da es die Kundenbindungsprogramme so nicht in der App gibt, habe ich „Edeka USA“ und „Netto Marken-Discount USA“ in der App angegeben.

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Danach also erst mal zu Netto. Der Kassierer hat dann versucht, dass Smartphone, auf welchem der Barcode angezeigt wird, einzuscannen, jedoch hat das nicht funktioniert. Er musste dann die Nummer von Hand eingeben. Ich dachte mir auch fast, dass es mit der DeutschlandCard nicht geht, da die DeutschlandCard-App keine „Karte“ wie bei Payback beinhaltet.

Edeka schickt mir Push-Mitteilung

Als ich dann heute bei Edeka war, wurde mir eine Push-Mitteilung von Android Pay geschickt, dass ich in diesem Laden meine Treuepunktekarte einsetzen könnte. Natürlich hat es auch hier, wie bei Netto, nicht funktioniert mit dem Abscannen an der Kasse. Zumindest eingepflegt in das Loyalty-Programm sind die deutschen Standorte demnach bereits.

Da ich aber auch schon mit der Payback-App bei REWE und Aral versucht habe, den Barcode scannen zu lassen, glaube ich stark, dass es mit den normalen Kassen nicht funktioniert. Bei einem Rewe habe ich dafür extra kleine Scanner an der Kasse gesehen, die fest zum Kunden hin montiert sind. Dort dürfte es dann auch mit Android Pay funktionieren.

Hoffen auf Redeem via NFC Tap mit Payback Polen

Das Sammeln der Punkte per NFC wäre natürlich die beste und bequemste Lösung. Da es Android Pay aber noch nicht in Deutschland gibt, wird DeutschlandCard kein Interesse daran haben, dass in absehbarer Zeit einzuführen. Die Hoffnung liegt daher auf Payback, dass sie ihr Treueprogramm in Polen ausbauen. Da Payback in mehreren europäischen Ländern vertreten ist, würde sich das lohnen, sobald diese ebenfalls von Android Pay unterstützt werden. Inwiefern Payback jedoch dem eigenen Produkt Payback Pay, welches ebenfalls bezahlen und Punkte sammeln in einem Schritt anbietet, Konkurrenz machen will, ist fraglich. Jedoch wäre es zu Wünschen, dass der Kunde selbst entscheiden kann, womit er bezahlen und punkten will.

 

Erste Erfahrung mit Android Pay in Deutschland

Erste Erfahrung mit Android Pay in Deutschland

Bereits seit meinem Smartphone-Kauf Ende 2015 in den USA gibt es bei mir die Android Pay-App. Da jedoch Android Pay, genau wie Apple Pay, noch nicht (offiziell) in Deutschland gestartet sind, ist es schwierig, eine deutschen Kreditkarte bei beiden Apps zu hinterlegen. Zuerst hat es mich auch abgeschreckt, mir dafür eine US-Kreditkarte zu besorgen. Mittlerweile gibt es aber in Europa weitere Länder, welche von diesen Bezahlarten unterstützt werden. Dank EU konnte ich also nun nach knapp 2 Jahren mit einer irischen Kreditkarte endlich meine Android Pay-App aktivieren.

Das Hinterlegen der Karte war recht einfach. Kartendetails, wie Kartennummer und Ablaufdatum, in die App eingeben, sofern noch nicht für Google Play hinterlegt, und eine Nummer eingeben, welche per SMS kommt. Damit war Android Pay eingerichtet und ich konnte die erste Zahlung tätigen.

Also gleich mal zum nächsten Supermarkt, welcher kontaktlos anbietet. Eine gute App (Android), welche im Umkreis die nächsten Läden anzeigt die kontaktlos anbietet, gibt es auch. Beim Netto dann an der Kasse musste ich nur das Smartphone entsperren und es an das Kartenterminal halten. Kurze Zeit später hat man dann bereits die Bestätigung auf dem Handydisplay.

Per Push-Mitteilung bekommt man dann auch nochmal eine Zusammenfassung wo, wann und für wie viel man bezahlt hat.

Falls das Terminal jedoch zum Kassierer/zur Kassiererin hin gedreht ist und er/sie es nicht zum Kunden drehen will, sollte man sich davor gut überlegt haben, welches Hintergrundbild man am Smartphone eingerichtet hat. Denn Android Pay funktioniert nur, wenn das Telefon entsperrt ist.

4 Cent mit Girocard kontaktlos bezahlt

4 Cent mit Girocard kontaktlos bezahlt

Ich bezahle meine Einkäufe gerne kontaktlos, vor allem mit der Debit Mastercard von N26. Da aber nun bei Yomo die Frage aufgekommen ist, ob man auch Beträge unter 10 Cent kontaktlos bezahlen kann, wollte ich das heute mal mit meiner Yomo-Girocard testen. Und tatsächlich, es hat funktioniert. Sogar die Kassiererin im Aldi war locker drauf und hat nicht einmal nachgefragt, ob dass denn mein ernst sei.

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Verwundert hat mich nur, dass ich bei dieser und bei einer zweiten Zahlung die PIN eingeben musste, schließlich wird ja damit geworben, dass unter 25 Euro keine PIN oder Unterschrift nötig ist. Mit der Mastercard hatte ich das noch nicht.

Webseite auf Smartphone untersuchen

Von seinem Desktopcomputer kennt man die Funktion, dass man eine Webseite und deren Elemente untersuchen kann. Auf einem Smartphone hat mir diese Funktion gefehlt.
Heute war es wieder so weit. Ich wollte eine Musikdatei speichern, die auf dem Desktop aber nur als Flash abgespielt wird. Auf Smartphones, welche kein Flash unterstützen, wird Musik und Video oft als mp3 oder mp4 gestreamt. Leider geht es nicht, denn Quelltext direkt anzuzeigen. Nun habe ich eine bequeme Möglichkeit entdeckt, sich den Quelltext doch anzeigen zu lassen.
Information zum Remote Debugging on Android gibt es bei chrome.com

Smarte Bushaltestellen in Oberschwaben

Smarte Bushaltestellen in Oberschwaben

Das Internet der Dinge (IoT) und smarte Gegenstände nehmen immer mehr zu. Vieles ist heute vernetzt. So auch der Öffentliche Personennahverkehr, wie Google jüngst auf seiner Entwicklerveranstaltung Google I/O gezeigt hat. Doch smarte Bushaltestellen sind nicht nur in London möglich, sondern auch bei uns in Baden-Württemberg. Über die Elektronische Fahrplanauskunft (EFA, http://www.efamobil.de) sind alle Linien und Bushaltestellen mobil abrufbar, theoretisch sogar in Echtzeit.

Damit der Nutzer, wenn er vor der Haltestelle steht, nicht erst die URL eintippen und nach seinem Standort suchen muss, wäre es doch praktischer, wenn bereits die Bushaltestelle ihm den direkt Link zu den nächsten Abfahrtszeiten schicken würde.

Hier kommen nun Beacons ins Spiel. Das sind kleine Bluetoothsender, welche ständig die gleiche Information aussenden. Mit Eddystone-Beacons (Physical Web) können kurze URLs gesendet und diese können dann mit einem Browser auf Wunsch empfangen und geöffnet werden.

Smarte Bushaltestelle in der Praxis

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wie man an diesem Beispiel sieht, sind bereits heute die Voraussetzungen gegeben, dass man alle oder zumindest die für Touristen interessanten Bushaltestellen mit Beacons ausstatten könnte. Vorteile wären auch, dass z.B. Personen mit Leseschwäche sich die Abfahrtszeiten auf ihrem Smartphone vorlesen lassen könnten und natürlich auch, dass hier, anders als beim Papieraushang, aktuelle Gegebenheiten wie Ferien, Feiertage und auch Bauarbeiten und andere Störungen berücksichtigt werden können.

Physical Web eignet sich aber nicht nur für den Nahverkehr, auch Museen können damit mehr Information, auch interaktiv, zu den Ausstellungsstücken geben oder auf Veranstaltung können Besucher mit weiteren und aktuellen Informationen versorgt werden. Zu letzterem möchte ich in einer Woche auch selbst einen Versuch starten.