Eröffnung eines Kontos bei der KBC Ireland

Android Pay gibt es nun schon seit längerem, aber immer noch nicht in Deutschland. Daher musste ein irisches Konto her, um Android Pay auch hierzulande testen zu können. Ich wollte nicht mehr länger warten.

Die KBC Bank Ireland bietet 2 verschiedene Kontomodelle an. Einen Basic Current Account und einen …

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Treueprogramme bei Android Pay

Treueprogramme bei Android Pay

Nachdem ich letzte Woche Android Pay eingerichtet und getestet habe, habe ich mich übers Wochenende mit den Treueprogrammen in der Pay-App beschäftigt. Da Android Pay noch nicht in Deutschland gestartet ist, gibt es natürlich die deutschen Treue-Programme noch nicht. Bei DeutschlandCard findet man nichts, Payback ist mit dem polnischen Treueprogramm vertreten.

 

Das Loyalty Card Concept von Google sieht dabei 2 Varianten vor, wie Punkte gesammelt werden können:

  • Redeem via Show and Scan: In der App wird der Barcode, welcher auf der Payback- oder DeutschlandCard-Karte ist, in der App hinterlegt und beim Bezahlen an der Kasse abgescannt
  • Redeem via NFC Tap: Dies ist die bequemere Methode, den hier kann man beim Bezahlvorgang über NFC die Daten des Treueprogramms zusätzlich übermitteln lassen

Das bequemere Redeem via Tap bietet keines der beiden Programme an

Bei mir in der Nähe gibt es einen Netto und einen Edeka, beide nehmen an DeutschlandCard teil. Daher habe ich den Barcode der Karte mit der Pay-App abgescannt und bin zur nächsten Filiale. Da es die Kundenbindungsprogramme so nicht in der App gibt, habe ich „Edeka USA“ und „Netto Marken-Discount USA“ in der App angegeben.

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Danach also erst mal zu Netto. Der Kassierer hat dann versucht, dass Smartphone, auf welchem der Barcode angezeigt wird, einzuscannen, jedoch hat das nicht funktioniert. Er musste dann die Nummer von Hand eingeben. Ich dachte mir auch fast, dass es mit der DeutschlandCard nicht geht, da die DeutschlandCard-App keine „Karte“ wie bei Payback beinhaltet.

Edeka schickt mir Push-Mitteilung

Als ich dann heute bei Edeka war, wurde mir eine Push-Mitteilung von Android Pay geschickt, dass ich in diesem Laden meine Treuepunktekarte einsetzen könnte. Natürlich hat es auch hier, wie bei Netto, nicht funktioniert mit dem Abscannen an der Kasse. Zumindest eingepflegt in das Loyalty-Programm sind die deutschen Standorte demnach bereits.

Da ich aber auch schon mit der Payback-App bei REWE und Aral versucht habe, den Barcode scannen zu lassen, glaube ich stark, dass es mit den normalen Kassen nicht funktioniert. Bei einem Rewe habe ich dafür extra kleine Scanner an der Kasse gesehen, die fest zum Kunden hin montiert sind. Dort dürfte es dann auch mit Android Pay funktionieren.

Hoffen auf Redeem via NFC Tap mit Payback Polen

Das Sammeln der Punkte per NFC wäre natürlich die beste und bequemste Lösung. Da es Android Pay aber noch nicht in Deutschland gibt, wird DeutschlandCard kein Interesse daran haben, dass in absehbarer Zeit einzuführen. Die Hoffnung liegt daher auf Payback, dass sie ihr Treueprogramm in Polen ausbauen. Da Payback in mehreren europäischen Ländern vertreten ist, würde sich das lohnen, sobald diese ebenfalls von Android Pay unterstützt werden. Inwiefern Payback jedoch dem eigenen Produkt Payback Pay, welches ebenfalls bezahlen und Punkte sammeln in einem Schritt anbietet, Konkurrenz machen will, ist fraglich. Jedoch wäre es zu Wünschen, dass der Kunde selbst entscheiden kann, womit er bezahlen und punkten will.

 

Erste Erfahrung mit Android Pay in Deutschland

Erste Erfahrung mit Android Pay in Deutschland

Bereits seit meinem Smartphone-Kauf Ende 2015 in den USA gibt es bei mir die Android Pay-App. Da jedoch Android Pay, genau wie Apple Pay, noch nicht (offiziell) in Deutschland gestartet sind, ist es schwierig, eine deutschen Kreditkarte bei beiden Apps zu hinterlegen. Zuerst hat es mich auch abgeschreckt, mir dafür eine US-Kreditkarte zu besorgen. Mittlerweile gibt es aber in Europa weitere Länder, welche von diesen Bezahlarten unterstützt werden. Dank EU konnte ich also nun nach knapp 2 Jahren mit einer irischen Kreditkarte endlich meine Android Pay-App aktivieren.

Das Hinterlegen der Karte war recht einfach. Kartendetails, wie Kartennummer und Ablaufdatum, in die App eingeben, sofern noch nicht für Google Play hinterlegt, und eine Nummer eingeben, welche per SMS kommt. Damit war Android Pay eingerichtet und ich konnte die erste Zahlung tätigen.

Also gleich mal zum nächsten Supermarkt, welcher kontaktlos anbietet. Eine gute App (Android), welche im Umkreis die nächsten Läden anzeigt die kontaktlos anbietet, gibt es auch. Beim Netto dann an der Kasse musste ich nur das Smartphone entsperren und es an das Kartenterminal halten. Kurze Zeit später hat man dann bereits die Bestätigung auf dem Handydisplay.

Per Push-Mitteilung bekommt man dann auch nochmal eine Zusammenfassung wo, wann und für wie viel man bezahlt hat.

Falls das Terminal jedoch zum Kassierer/zur Kassiererin hin gedreht ist und er/sie es nicht zum Kunden drehen will, sollte man sich davor gut überlegt haben, welches Hintergrundbild man am Smartphone eingerichtet hat. Denn Android Pay funktioniert nur, wenn das Telefon entsperrt ist.

Webseite auf Smartphone untersuchen

Von seinem Desktopcomputer kennt man die Funktion, dass man eine Webseite und deren Elemente untersuchen kann. Auf einem Smartphone hat mir diese Funktion gefehlt.
Heute war es wieder so weit. Ich wollte eine Musikdatei speichern, die auf dem Desktop aber nur als Flash abgespielt wird. Auf Smartphones, welche kein Flash unterstützen, wird Musik und Video oft als mp3 oder mp4 gestreamt. Leider geht es nicht, denn Quelltext direkt anzuzeigen. Nun habe ich eine bequeme Möglichkeit entdeckt, sich den Quelltext doch anzeigen zu lassen.
Information zum Remote Debugging on Android gibt es bei chrome.com

Immo-App für Android von Immoscout24

Wie ich ja bereits in dem Artikel Apps für die mobile Immobiliensuche geschrieben habe, habe ich mich während meiner Bachelorarbeit mit diesem Thema beschäftigt. In der Zwischenzeit hat ImmobilienScout24 nun auch seine Android-App. Da ich nach meiner Bachelorarbeit erst mal Entspannung im sonnigen Spanien suchte und danach sofort wieder zum Studieren musste, hatte ich bisher noch keine Zeit für die Begutachtung dieser App.

Jedoch habe ich aus eigenem Interesse wegen der Suche nach Immobilien mir diese App nun installiert. Und ich muss sagen, für die erste Version macht diese App keinen schlechten Eindruck. Ein paar Features fehlen noch im Vergleich zur iPhone-App, aber es lässt sich damit bereits sehr gut arbeiten.

Bei der Bildergalerie ist mir jedoch aufgefallen, dass man sehr vorsichtig ziehen muss, ansonsten werden einige Bilder übersprungen. Zudem seh ich bei jedem Objekt in oberen Teil 4 Felder mit Straße, Nr, PLZ, Stadt. Vermutlich sind hier keine Daten hinterlegt. Jedoch fände ich es sinnvoller, wenn ich angezeigt bekommen würde in welchem Ort diese Immobilie steht und ich dann immer noch in einem extra Fenster die genaue Straße eingeben kann. Denn so finde ich die Ortsangabe entweder in der Überschrift oder aber im Text. Und dort verstecken nicht alle Anbieter diese Information. Mir ist auch aufgefallen, dass wenn ich auf Suche ändern gehe und dort einen Ort von Hand eintragen möchte, so habe ich keinen bestätigen Button und komm somit nicht mit der Eingabe wieder zurück zum Suchformular. Im Suchformular ist bei mir der Suchen-Button etwas zerquetscht, so dass man das Suchen nicht lesen kann.

Im ganzen finde ich die App recht gut, es gibt jedoch noch ein paar Baustellen.

Apps für die mobile Immobiliensuche

Da ich gerade an meiner Bachelorarbeit zum Thema Immobilienvertrieb im Internet sitze, habe ich mir die drei großen Immobilienportale Immonet, Immowelt und ImmobilienScout24 einmal genauer angeschaut. Am interessantesten finde ich die Möglichkeit mit dem Mobiltelefon am aktuellen Standort nach Immobilien zu suchen. Dank GPS und Internet ist das ja für die heutigen Smartphones wie iPhone, HTC Desire & Co kein Problem mehr. Jedoch erlebt man hier bei dem Immobilienportalen die interessantesten Sachen.

Immowelt

Bei Immowelt musste ich erst die Suchmaschine bemühen, da auf der Webseite von Immowelt kein Hinweis auf eine mobile Anwendung für Handys zu finden war. Durch die Suchmaschine bin ich auf das Immoweltblog gestoßen, welches mich auf die Webseite zu der Mobilanwendung für das Apple iPhone weitergeleitet hat. Da ich jedoch kein iPhone besitze, habe ich mehr Interesse an einer Androidversion. Wieder musste ich die Suchmaschine meines Vertrauens bemühen, um dieses mal bei den Pressetexten einen Hinweis auf eine Android-App zu finden.

Die Immowelt-App habe ich dann natürlich gleich einmal aus dem Market heruntergeladen und getestet. Nach der ersten Eingabe und einem Klick auf weiter war ich jedoch enttäuscht. Die App leitet einen einfach auf die Webseite immowelt.de weiter. Damit geht natürlich der ganze Komfort verloren.

Immonet

Immonet hat nicht einmal eine iPhone-App, vielmehr bietet man hier dem Kunden eine mobile Webseite an, welche von mir nur über den Handy-Simulator bedient werden konnte. Umwerfend ist diese ans iPhone angepasste Version jedoch nicht und bietet nur ein paar Eingabemöglichkeiten (siehe Bild) und liefert eine Trefferliste.

Immonet iPhone-Simulator

Möchte man auch mit einem anderen Gerät auf die Adresse iphone.immonet.de gehen, dann wird man auf mobil.immonet.de weitergeleitet. Diese Webseite ist jedoch einfacher und optisch nicht so schön wie die iPhone-Variante. Unter dem Chrome-Browser des HTC Desires vergisst die Webseite sogar einen Zeilenumbruch zu machen, so dass die Seite stark verkleinert ist und somit nur in der gekippten, breiten Ansicht überhaupt zu lesen ist.

An eine richtige Anwendung kommen beide Webseiten beileibe nicht ran.

ImmoScout24

ImmoScout liefert für die iPhone-Nutzer eine schön zu bedienende und nützliche Anwendung. Für die Konkurrenten ist dies ein super Beispiel, wie man eine Immobilienanwendung umsetzen kann. Mit Hilfe des GPS-Empfängers wird der Standort bestimmt, auf der Karte Ergebnisse angezeigt und die Route zur Immobilie berechnet. Es gibt sogar auf YouTube ein schönes Video dazu:

Jedoch gibt es bei ImmoScout24 keine Anwendung für ein Androidgerät und auf der Webseite immoscout24.de findet man keine Informationen zur Anwendung. Möchte man diese App auf der Webseite finden, so muss man ebenfalls wieder die Suchmaschine seines Vertrauens konsultieren.

Dass es auch anders geht zeigt das Beispiel Smarter Agent aus den USA. Hier wird nicht nur für das iPhone eine Anwendung angeboten, sondern auch für Blackberry, Android und Palm. Somit können viele Kunden in Deutschland die vielen Möglichkeiten und Vorteile, welche die mobile Immobiliensuche bietet, nicht nutzen und ausschöpfen, sondern werden im  Fall Immowelt die Anwendung wieder deinstallieren oder im Fall Immonet komfortabler zu Hause suchen.