Webseite auf Smartphone untersuchen

Von seinem Desktopcomputer kennt man die Funktion, dass man eine Webseite und deren Elemente untersuchen kann. Auf einem Smartphone hat mir diese Funktion gefehlt.
Heute war es wieder so weit. Ich wollte eine Musikdatei speichern, die auf dem Desktop aber nur als Flash abgespielt wird. Auf Smartphones, welche kein Flash unterstützen, wird Musik und Video oft als mp3 oder mp4 gestreamt. Leider geht es nicht, denn Quelltext direkt anzuzeigen. Nun habe ich eine bequeme Möglichkeit entdeckt, sich den Quelltext doch anzeigen zu lassen.
Information zum Remote Debugging on Android gibt es bei chrome.com

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Smarte Bushaltestellen in Oberschwaben

Smarte Bushaltestellen in Oberschwaben

Das Internet der Dinge (IoT) und smarte Gegenstände nehmen immer mehr zu. Vieles ist heute vernetzt. So auch der Öffentliche Personennahverkehr, wie Google jüngst auf seiner Entwicklerveranstaltung Google I/O gezeigt hat. Doch smarte Bushaltestellen sind nicht nur in London möglich, sondern auch bei uns in Baden-Württemberg. Über die Elektronische Fahrplanauskunft (EFA, http://www.efamobil.de) sind alle Linien und Bushaltestellen mobil abrufbar, theoretisch sogar in Echtzeit.

Damit der Nutzer, wenn er vor der Haltestelle steht, nicht erst die URL eintippen und nach seinem Standort suchen muss, wäre es doch praktischer, wenn bereits die Bushaltestelle ihm den direkt Link zu den nächsten Abfahrtszeiten schicken würde.

Hier kommen nun Beacons ins Spiel. Das sind kleine Bluetoothsender, welche ständig die gleiche Information aussenden. Mit Eddystone-Beacons (Physical Web) können kurze URLs gesendet und diese können dann mit einem Browser auf Wunsch empfangen und geöffnet werden.

Smarte Bushaltestelle in der Praxis

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wie man an diesem Beispiel sieht, sind bereits heute die Voraussetzungen gegeben, dass man alle oder zumindest die für Touristen interessanten Bushaltestellen mit Beacons ausstatten könnte. Vorteile wären auch, dass z.B. Personen mit Leseschwäche sich die Abfahrtszeiten auf ihrem Smartphone vorlesen lassen könnten und natürlich auch, dass hier, anders als beim Papieraushang, aktuelle Gegebenheiten wie Ferien, Feiertage und auch Bauarbeiten und andere Störungen berücksichtigt werden können.

Physical Web eignet sich aber nicht nur für den Nahverkehr, auch Museen können damit mehr Information, auch interaktiv, zu den Ausstellungsstücken geben oder auf Veranstaltung können Besucher mit weiteren und aktuellen Informationen versorgt werden. Zu letzterem möchte ich in einer Woche auch selbst einen Versuch starten.

Eigene Webseite in Chrome-Adresszeile durchsuchen

Seit geraumer Zeit benutze ich auch den Chrome-Browser von Google um im Internet zu surfen. Dabei fiel mir oft auf, dass ich bei google.de und youtube.de nur die URL in die Adresszeile eintippen und die Tab-Taste drücken muss, um direkt in der Adresszeile suchen zu können.

YouTube-Suche nach Eingabe von youtube.de und Tab in der Adresszeile

Ich habe mich daher immer gefragt, wie dies technisch realisiert wird. Durch Zufall bin ich gerade darauf gestoßen:

Alle diese Seiten haben folgende Zeile im Quelltext gemeinsam:

<link rel=“search“ href=“opensearchdescription.xml“ type=“application/opensearchdescription+xml“ title=“Suche“ />

Mit dieser OpenSearch-XML-Datei wird die Suche beschrieben:

<?xml version=“1.0″ encoding=“UTF-8″?>
<OpenSearchDescription xmlns=“http://a9.com/-/spec/opensearch/1.1/“&gt;
<ShortName>[Seitenname]</ShortName>
<Description>[Ausführliche Beschriftung]</Description>
<Tags>[Tags]</Tags>
<Url type=“text/html“ template=“http://www.google.com/search?q=site:%5BDoma.in%5D {searchTerms}“/>
<Image height=“16″ width=“16″ type=“image/icon“>[favicon.ico]</Image>
</OpenSearchDescription>

Alle Werte in eckigen Klammern müssen noch angepasst haben. Nachdem man die Datei auf den Server hochgeladen hat und im <head>-Bereich der entsprechenden Seiten den link-Tag eingefügt hat, kann Chrome die Suche finden.

Auch mit Firefox kann die OpenSearch-Suche benutzt werden. Hier wird im rechten Suchfeld die Möglichkeit angezeigt, die Suche dem Suchfeld hinzuzufügen.

Ein Beispiel wie das ganze (auch mit dem CMS contao) funktioniert, könnt ihr unter www.fepro.de live testen

Ein Backup vom Facebook-Profil erstellen

Bei mir hat sich mit der Zeit eine Menge an Bilder und Nachrichten auf Facebook gesammelt und da ich auch den mobilen Upload von meiner Facebook-App einsetze, habe ich die meisten Bilder nicht mehr auf meinem Computer. Anstatt nun alles von Hand herunterladen zu müssen, habe ich heute eine nette Funktion gesehen: Lade deine Informationen herunter. Diese findet ihr in den Kontoeinstellungen.

Daten auf Facebook exportieren
Daten auf Facebook exportieren

Damit lassen sich aber nicht nur Bilder herunterladen, sondern ihr könnt auch eure Videos, Pinnwand und sogar dich Chatnachrichten exportieren.

Nachdem euch Facebook ein paar Bilder gezeigt und Fragen gestellt hat um sicherzugehen, dass auch wirklich ihr Besitzer dieses Profils seid, bekommt ihr kurz später eine Email mit einem Link. Hinter diesem Link befindet sich eine Zip-Datei, welche all  eure Informationen bei Facebook gespeichert hat.

Immo-App für Android von Immoscout24

Wie ich ja bereits in dem Artikel Apps für die mobile Immobiliensuche geschrieben habe, habe ich mich während meiner Bachelorarbeit mit diesem Thema beschäftigt. In der Zwischenzeit hat ImmobilienScout24 nun auch seine Android-App. Da ich nach meiner Bachelorarbeit erst mal Entspannung im sonnigen Spanien suchte und danach sofort wieder zum Studieren musste, hatte ich bisher noch keine Zeit für die Begutachtung dieser App.

Jedoch habe ich aus eigenem Interesse wegen der Suche nach Immobilien mir diese App nun installiert. Und ich muss sagen, für die erste Version macht diese App keinen schlechten Eindruck. Ein paar Features fehlen noch im Vergleich zur iPhone-App, aber es lässt sich damit bereits sehr gut arbeiten.

Bei der Bildergalerie ist mir jedoch aufgefallen, dass man sehr vorsichtig ziehen muss, ansonsten werden einige Bilder übersprungen. Zudem seh ich bei jedem Objekt in oberen Teil 4 Felder mit Straße, Nr, PLZ, Stadt. Vermutlich sind hier keine Daten hinterlegt. Jedoch fände ich es sinnvoller, wenn ich angezeigt bekommen würde in welchem Ort diese Immobilie steht und ich dann immer noch in einem extra Fenster die genaue Straße eingeben kann. Denn so finde ich die Ortsangabe entweder in der Überschrift oder aber im Text. Und dort verstecken nicht alle Anbieter diese Information. Mir ist auch aufgefallen, dass wenn ich auf Suche ändern gehe und dort einen Ort von Hand eintragen möchte, so habe ich keinen bestätigen Button und komm somit nicht mit der Eingabe wieder zurück zum Suchformular. Im Suchformular ist bei mir der Suchen-Button etwas zerquetscht, so dass man das Suchen nicht lesen kann.

Im ganzen finde ich die App recht gut, es gibt jedoch noch ein paar Baustellen.

Teamwork mit LaTeX und TexnicCenter

Während dem Studium kommt es oftmals vor, dass man im Team eine Seminararbeit schreiben muss. Wem Word dabei nicht gefällt – ich finde das Erstellen der Inhaltsverzeichnisse echt nervraubend – der setzt dafür gerne LaTeX ein.

LaTeX unterstützt von sich aus ja kein verteiltes Arbeiten wie man es bei Word mit SharePoint machen kann. Vor kurzem habe ich den Service Dropbox entdeckt. Mit diesem kann man sich Dateien teilen und die Teamarbeit funktioniert wunderbar. Wir werden das ganze jetzt mal uter Echtbedingungen testen. Ich werde dann meine Erfahrungen hier voröffentlichen.

Apps für die mobile Immobiliensuche

Da ich gerade an meiner Bachelorarbeit zum Thema Immobilienvertrieb im Internet sitze, habe ich mir die drei großen Immobilienportale Immonet, Immowelt und ImmobilienScout24 einmal genauer angeschaut. Am interessantesten finde ich die Möglichkeit mit dem Mobiltelefon am aktuellen Standort nach Immobilien zu suchen. Dank GPS und Internet ist das ja für die heutigen Smartphones wie iPhone, HTC Desire & Co kein Problem mehr. Jedoch erlebt man hier bei dem Immobilienportalen die interessantesten Sachen.

Immowelt

Bei Immowelt musste ich erst die Suchmaschine bemühen, da auf der Webseite von Immowelt kein Hinweis auf eine mobile Anwendung für Handys zu finden war. Durch die Suchmaschine bin ich auf das Immoweltblog gestoßen, welches mich auf die Webseite zu der Mobilanwendung für das Apple iPhone weitergeleitet hat. Da ich jedoch kein iPhone besitze, habe ich mehr Interesse an einer Androidversion. Wieder musste ich die Suchmaschine meines Vertrauens bemühen, um dieses mal bei den Pressetexten einen Hinweis auf eine Android-App zu finden.

Die Immowelt-App habe ich dann natürlich gleich einmal aus dem Market heruntergeladen und getestet. Nach der ersten Eingabe und einem Klick auf weiter war ich jedoch enttäuscht. Die App leitet einen einfach auf die Webseite immowelt.de weiter. Damit geht natürlich der ganze Komfort verloren.

Immonet

Immonet hat nicht einmal eine iPhone-App, vielmehr bietet man hier dem Kunden eine mobile Webseite an, welche von mir nur über den Handy-Simulator bedient werden konnte. Umwerfend ist diese ans iPhone angepasste Version jedoch nicht und bietet nur ein paar Eingabemöglichkeiten (siehe Bild) und liefert eine Trefferliste.

Immonet iPhone-Simulator

Möchte man auch mit einem anderen Gerät auf die Adresse iphone.immonet.de gehen, dann wird man auf mobil.immonet.de weitergeleitet. Diese Webseite ist jedoch einfacher und optisch nicht so schön wie die iPhone-Variante. Unter dem Chrome-Browser des HTC Desires vergisst die Webseite sogar einen Zeilenumbruch zu machen, so dass die Seite stark verkleinert ist und somit nur in der gekippten, breiten Ansicht überhaupt zu lesen ist.

An eine richtige Anwendung kommen beide Webseiten beileibe nicht ran.

ImmoScout24

ImmoScout liefert für die iPhone-Nutzer eine schön zu bedienende und nützliche Anwendung. Für die Konkurrenten ist dies ein super Beispiel, wie man eine Immobilienanwendung umsetzen kann. Mit Hilfe des GPS-Empfängers wird der Standort bestimmt, auf der Karte Ergebnisse angezeigt und die Route zur Immobilie berechnet. Es gibt sogar auf YouTube ein schönes Video dazu:

Jedoch gibt es bei ImmoScout24 keine Anwendung für ein Androidgerät und auf der Webseite immoscout24.de findet man keine Informationen zur Anwendung. Möchte man diese App auf der Webseite finden, so muss man ebenfalls wieder die Suchmaschine seines Vertrauens konsultieren.

Dass es auch anders geht zeigt das Beispiel Smarter Agent aus den USA. Hier wird nicht nur für das iPhone eine Anwendung angeboten, sondern auch für Blackberry, Android und Palm. Somit können viele Kunden in Deutschland die vielen Möglichkeiten und Vorteile, welche die mobile Immobiliensuche bietet, nicht nutzen und ausschöpfen, sondern werden im  Fall Immowelt die Anwendung wieder deinstallieren oder im Fall Immonet komfortabler zu Hause suchen.